Betriebliche Sozialberatung (BSB) genannt Employee Assistance Program (EAP)

Was bedeutet die externe Betriebliche Sozial­beratung?

Die externe Betriebliche Sozialberatung (EAP) hat zum Ziel, die psychosoziale Gesundheit und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten zu fördern. Daher stellt es einen wichtigen Beitrag des Unternehmens zur Fürsorgepflicht für Mitarbeitende dar. Gleichzeitig wird dabei das Betriebsklima positiv gefördert und die Mitarbeiterbindung erhöht, dass auch zur Reduzierung von psychischen Belastungen der Mitarbeiter führen kann. 

Vorteile u.a. durch unsere externe Betriebliche Sozialberatung:

BSP - EAP

Mitarbeiter­unterstützung durch Betriebliche Sozialberatung

Unser oberstes Ziel als externer Partner für betriebliche Sozialberatung (EAP) ist es, die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern, um so ihre Stabilität und Leistungsfähigkeit sowie ihre Bindung an das Unternehmen zu fördern. Also ist unsere psychosoziale Beratung ein wichtiger Erfolgsfaktor, der zur Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes führt, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels.
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Mögliche Anlässe der externen Betrieblichen Sozial­beratung

Schlechtes Betriebsklima, Zeitdruck, betriebliche Veränderungen, Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten, Mobbing, Überforderung, Kommunikationsprobleme.

Sorgen, Ängste, Finanzprobleme, Probleme in der Familie und in der Beziehung, soziale Vereinsamung, Betreuung pflegebedürftiger Angehörige, Tod von Verwandten.

Gesundheitsförderung, Resilienz Training, Prävention, Suchtprobleme (Medien, Alkohol, Drogen, etc.), psychische Beschwerden, berufliche Wiedereingliederung BEM.

Optimierung des Führungsverhaltens, Verbesserung der Kommunikation, Unterstützung beim Changemanagement, Beratung bei Mitarbeiterauffälligkeiten am Arbeitsplatz, Gesundheitsförderung.

  • Überlastung durch arbeitsspezifische Überforderung, dass bspw. zu Schlafstörungen und anderen Stresssymptomen führen kann.
  • Gereiztheit aufgrund permanenten Stresses im Arbeits- bzw. Privatumfeld, das als Warnsignal einer seelischen Überlastung gilt.
  • Konflikte auf der Arbeit oder aus dem Privatem, können seelisch und körperlich sehr belastend sein und auf Dauer auch krank machen.
  • Freud- und Lustlosigkeit wegen hoher Arbeitsbelastung oder familiärer Sorgen. Über einen längeren Zeitraum kann es negativ auf die Stimmungslage wirken, so dass das Empfinden, das Erleben und die Bewertung von Situationen verändert wahrgenommen werden. Infolge eines schlechteren emotionalen Zustandes, werden dann private und berufliche Kontakte vermieden, ein sozialer Rückzug tritt ein, dass wiederum negativ auf das Privat- und Berufsleben wirkt.
  • Übermüdung tritt bei sich aufstapelnden und ungelösten Problemen auf, weil das Abschalten zum Schlafen kaum möglich oder das Durchschlafen unmöglich wird. Somit entstehen Schlafstörungen, mit negativer Auswirkung auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Somit leidet die Arbeitsfähigkeit, das allgemeine gesundheitliche Wohlbefinden darunter und das Unfallrisiko kann sich dadurch erhöhen.
  • Mobbing tritt Vielfältig auf. Betroffene erleben, dass geredet, gelästert und die verrichtete gute Arbeit kritisiert wird und wichtige Informationen bewusst vorenthalten werden. Somit wird der Gang zur Arbeit ein täglicher Kampf und das Privatleben leidet auch mit darunter.
  • Sonstige Problemlagen, die hier nicht explizit aufgelistet sind, sind ebenfalls gemeint, auf die Sie sich im Rahmen der Beantwortung beziehen können.
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So läuft ein individuelles Beratungsgespräch ab.

In Beratungsgesprächen wird gemeinsam mit den Beschäftigten nach Lösungen für das jeweilige Problem gesucht. Unsere ressourcen-orientierten Gespräche führen zu mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken. Somit entfaltet sich die Persönlichkeit, so dass Perspektiven erkannt und Lösungen gefunden werden. Wir sind davon überzeugt, dass jeder stark ist.

  1. Kennenlernen, Problemanalyse und Zielbestimmung (Ist-Soll-Zustand).
  2. Gemeinsame Entwicklung von Lösungswegen.
  3. Notwendige Schritte einleiten und unterstützten.
  4. Koordination und Kooperation mit internen und externen Stellen, nach Absprache mit den Beschäftigen.
  5. Aktualisierung und Nachjustierung der Lösungsstrategie.
  6. Überprüfung der Zielerreichung, also Erfolgskontrolle.
  7. Mit der Stabilisierung endet unsere Unterstützung auf Wunsch des Beschäftigten.